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1/28/13

Tod & Wiedergeburt Teil 2 - Lama Ole Nydahl





Kaum ein Mensch hat ein vertrautes Verhältnis zum Tod , sagt Lama Ole Nydahl. Meistens ist die Angst vor dem Sterben größer als vor dem Tod selbst.
Leben, Sterben, Tod und Wiedergeburt folgen seit anfangsloser Zeit zyklisch aufeinander. Es gibt kein Anfang und kein Ende. Der Körper stirbt tatsächlich und, weil er aus Bedingungen zusammengesetzt ist, fällt auseinander. Er wird nicht wiedergeboren. Der Geist ist wie der Raum und deshalb unbedingt: Aus diesem Grund kann er nicht sterben und wird auch nicht wiedergeboren. Die im Geist gespeicherten positiven wie negativen Eindrücke bleiben erhalten, ob ein Körper mit ihm verbunden ist oder nicht.

Der Tod ist unvermeidlich. Unser jetziges Leben bestimmt das zukünftige. Damit man eine bessere Wiedergeburt bekommt, ist es sinnvoll, dieses Leben zu nutzen, viel Sinnvolles für andere zu tun und seinen Geist zu beherrschen. Damit hat man es ausschließlich selbst in der Hand, sein zukünftiges Leben zu steuern.

Über den Autor:

Lama Ole Nydahl ist ein buddhistischer Lehrer mit zehntausenden Schülern in aller Welt. Vor mehr als 30 Jahren hat er die Vermittlung des Buddhismus im Westen zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Seitdem ist er ständig unterwegs, um Vorträge zu halten, Meditationskurse zu leiten und buddhistische Zentren zu betreuen. Er lehrt in der Karma-Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus unter dem Oberhaupt 17. Karmapa Thaye Dorje. Lama Ole Nydahl ist seit über 35 Jahren verheiratet und hat mit seiner Frau Hannah das geschaffen, wovon viele träumen: ein erfülltes, dauerhaft glückliches Leben.

Diamantweg-Buddhismus
© 2009 Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V.
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